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Ein heiterer Nachmittag mit dem Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei Land Brandenburg e.V.

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Ein heiterer Nachmittag mit dem Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei Land Brandenburg e.V.

(10.06.2012)

Dieser Nachmittag der „Musikalischen Klänge im Museumspark“ war nicht nur in mehrfacher Hinsicht heiter – vom sonnigen Wetter mit günstigem Wind aus Süd-West bis zu den beschwingten und besinnlichen Darbietungen der Sänger aus Potsdam -, er war auch trotz aller Professionalität des Chors von einer „seebärenstarken“ Interaktion zwischen den Interpreten, den zahlreich erschienenen und voll mitgehenden Gästen sowie den Veranstaltern mit ihrem Troß fleißiger Helfer bestimmt. Die Veranstaltung war gewiß ein Höhepunkt, sozusagen ein Hochton in der Abfolge „musikalischer Klänge“.-  So konnte auch das Vorstandsmitglied Herr Ivers - der diesmal bei der unvermeidlichen „Reeperbahn“ als „Helfer der Wasserschutzpolizei“ einstimmen durfte -in seinem Dankeswort als Fachkritik nur anmerken, dass von den singenden Hütern der Ordnung auf den Wasserwegen leider der polizeirechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes nicht beachtet worden sei… Die mitreißende Darbietung  war nämlich  „unverhältnismäßig gut“.

Dieser Shanty-Chor, der 2012 stolz auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken kann, ist einer von vier derartigen WSP-Chören im Bundesgebiet.

Er ist als „gemischter Latinchor“ in Vereinsform organisiert, passt schon insoweit gut zu unserem Museumsverein und hatte mit der „Alten Oder“ 

ein ihm entsprechendes Einsatzgebiet quasi als Bühnenhintergrund; insgesamt waren also Idealbedingungen zum Treffen der richtigen Töne gegeben. Auf dem Vorderdeck des über die Toppen geflaggten symbolträchtigen Museumsschiffs "RIESA", der 115 Jahre alten vormaligen "HABSBURG", wurde ein reichhaltiges Repertoire geboten, vom „Kapitän auf die/er Reise“ über den „blonden Hans“ auf St.Pauli  bis hin zum Beatles-„Yellow Submarine“; ein Repertoire so breit wie der Oderberger See, wenn nicht so weit wie die hohe See. Da auch in der Kombüse gute Vorarbeit geleistet worden war – so wurde etwa auch der beachtlichen Kuchenflottille und den Übermittlungen per Flaschenpost reichlich zugesprochen, war man rundum zufrieden.

Bei diesem Konzert passte einfach alles zusammen: Das außerordentlich schöne Ambiente der altehrwürdigen Stadt Oderberg, vor diesem Hintergrund und der „Alten Oder“, der museale Seitenraddampfer, auf dessen Decksplanken die geballte weiße Stimmkraft der Uniformierten, von wehenden bunten Fahnen eingerahmt und von Schifffahrt, See, Strom und Sehnsucht erzählende musikalische Klänge mit Akkordeonbegleitung.

Diese Impressionen und Klänge waren bei leichter Brise noch weit über das Wasser hinweg wahrnehmbar. Dazu dann noch ein real existierendes Wochenend´ und Sonnenschein, weißes Schiff auf grüner Wiese, ein grüner Kaktus, Can-Can (Bon soir, Herr Kommissar!!), Gegrilltes und Torten, Kaffeetasse oder „Buddel“…das kann doch einen Seemann schon erschüttern!

Zuhörer/schauer und Veranstalter durften sich daher auch mit viel Applaus bei den Ausführenden für die schönen Stunden bedanken, verbunden mit dem Wunsch „ Jungs und Deerns, kommt bald wieder!“