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Stadt Oderberg

Geschichte, Natur und Kultur am Oderstrom

 

Am östlichen Rand des Eberswalder Urstromtals, zwischen dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und dem Nationalpark Unteres Odertal, 

liegt die Stadt Oderberg. Die Alte Oder fließt direkt durch den Ort, während die Oder selbst nur wenige Kilometer entfernt die Grenze zu Polen bildet.

 

Die Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Erste Siedlungsspuren reichen bis in die Steinzeit zurück, im Mittelalter erlebte Oderberg durch seine Lage

am Oderübergang und an wichtigen Handelswegen eine Blütezeit. 

Davon zeugen noch heute zahlreiche historische Stätten – etwa die Festungsruine „Bärenkasten“ aus dem 14. Jahrhundert oder das Marowski-Haus von 1680,

das älteste Bürgerhaus der Region.

Auch die neugotische Nikolaikirche von 1855, die Wehrkirche im Ortsteil Neuendorf sowie der „Große Stein“, ein mächtiger Findling aus der Eiszeit,

gehören zu den kulturellen Höhepunkten. Naturfreunde finden rund um den Albrechtsberg idyllische Wälder, sieben markierte Rundwanderwege und attraktive Radstrecken.

 

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des Binnenschifffahrtsmuseums mit seiner Freilichtausstellung und dem historischen Seitenraddampfer RIESA.

Moderne QR-Codes an den Sehenswürdigkeiten laden zudem dazu ein, die Stadt auf eigene Faust digital zu erkunden.

Oderberg verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Natur – und lädt Besucher ein, die Region am Oderstrom zu entdecken.

 

Die Wälder rund um den Albrechtsberg laden zum Wandern und verweilen ein. Rund um Oderberg gibt es sieben Rundwanderwege. 

Der Startpunkt ist jeweils der Markplatz mit dem ehemaligen Rathaus. 

Ein Übersichtsplan ist in der Tourist-Information erhältlich. 

Außerdem stehen hier zahlreiche Rad- und Wanderkarten und Flyer der Region zur Verfügung.

St. Nikolai (Oderberg)
St. Nikolai (Oderberg)
St. Nikolai (Oderberg)