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Bald vorbei..

 

Meine Zeit im Museum neigt sich dem Ende, in einer Woche ist mein FSJ im Museum vorbei. Es gibt noch so viel zu tun – privat – aber ich denke die letzten paar Tage, die leider sehr stressig sind, bekomme ich auch noch gemeistert.

Die Arbeit im Museum war sehr interessant. Zwar gab es hin und wieder Aufgaben, die mich weniger interessiert haben, aber das hielt sich im Rahmen.

Ich habe viel gelernt, was ich im Berufsleben vielleicht nicht alles brauchen werde, aber für mich persönlich hab ich viel mitgenommen. Archäologie, Geschichte, solche Sachen haben mich schon immer interessiert. Und Veranstaltungen habe ich schon früher mal mitorganisiert.

Was ich vor allem gelernt habe ist, dass es eine Heidenarbeit ist, ein Museum zu führen, offen zu halten und was alles dazu gehört. Vom Papierkram wurde ich Gott sei dank größtenteils verschont, aber mitbekommen habe ich trotzdem viel.

Die Arbeitsmoral war dennoch immer sehr gut, die Kollegen waren super nett und immer hilfsbereit. Zusammen mit den interessanten Themen im Museum, habe ich es als einen sehr angenehmen Arbeitsplatz empfunden. Klar gab es hin und wieder mal Meinungsverschiedenheiten, aber nach einem kurzen Gespräch waren die vergessen.

Mein Eigenständiges Projekt, das jeder FSJ-ler machen muss, ist auch gut angekommen. In Zusammenarbeit mit der HTW-Berlin haben wir die Sonderausstellung Von der Heimatstube zum Museum der besonderen Art erarbeitet und zum 60-jährigen Jubiläum - mit einer kleinen Festveranstaltung im Park - eröffnet.

Die Ausstellung wird noch bis Ende des Jahres stehen bleiben.

 

Ich hoffe, dass ich auch irgendwann mal zurück kommen und das Museum besuchen kann. Oderberg lädt ja förmlich dazu ein, hier Urlaub zu machen.

Jetzt mache ich aber erst Mal meine Ausbildung.

 

Was ich noch sagen will:

Es ist schon ein Privileg, dass es Menschen gibt, denen das Museum nicht egal ist und die teils in ihrer Freizeit vorbei kommen um zu helfen.

Ohne diese Leute gäbe es das Museum schon lange nicht mehr. Diese Leute leisten eine tolle Arbeit und man sollte das nicht als Selbstverständlichkeit ansehen!

 

- Lena