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FSJ 2014/2015

Ahoi!

 

Mein Name ist Philipp, ich bin 22 Jahre alt und bin im östlichen Randberlin aufgewachsen. Nach dem Abitur entschied ich mich zunächst - ohne großartig darüber nachzudenken -, einfach meine Leistungskurse zu studieren und war plötzlich Student der Geschichtswissenschaft und Germanistik an der Uni Potsdam.

Leider stellte sich heraus, dass diese etwas unüberlegte Entscheidung ein vermeintlicher Fehler sein sollte: die mangelnden Perspektiven und die Vorstellung, in die Wissenschaft zu gehen, schreckten mich ab und strich nach vier Semestern schließlich die Segel.

 

Weil ich aber an Geschichte interessiert blieb, bewarb ich mich kurzerhand für ein FSJ Kultur in Berlin und Brandenburg, um zu versuchen, meine Interessen weniger theoretisch, sondern tatsächlich auch mal praktisch umsetzen zu können. Dabei landete ich schließlich hier im Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg.

 

Obwohl ich mich nicht besonders für alte Technik interessierte, nahm die ich Möglichkeit eines Tapetenwechsels gerne an und bekam relativ umkompliziert die Stelle. Schnell war klar, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte: ich wurde schnell ins Team übernommen, war von Anfang an direkt in die tägliche Arbeit eingebunden und war mehr als nur Praktikant.

Neben den zahlreichen kleinen Projekten, an denen man in so einem Museum arbeiten muss (Führungen, Ausstellungskonzeptionierung, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit) bekam ich die Chance, als eigenständiges Projekt eine Sonderausstellung konzeptionieren zu dürfen, natürlich mit ständiger Unterstützung des gesamten Teams.

 

So gesehen kann ich Stand jetzt definitiv sagen, dass das FSJ die richtige Entscheidung war: nicht nur, dass ich in viele Arbeitsbereiche der Kulturbranche hineinschnuppern konnte, ich habe auch das Gefühl, meinen Beruf gefunden zu haben.

 

Letztlich würde ich jedem, der Interesse hat, etwas zu bewegen und zu gestalten, zu einem FSJ im Binnenschifffahrtsmuseum raten. Es gibt noch viel zu tun! :)